robbe – wir schreiben Modellbaugeschichte

 

Wir blicken mit Stolz auf eine lange und erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Klein haben wir begonnen, aber heute behaupten wir eine führende Marktposition. Als leistungsfähiger Anbieter sind wir in Deutschland, Europa und der Welt bekannt. Dieser Erfolg hat eine Geschichte.

Die Anfänge waren bescheiden. Robert Becker gründete 1924 ein Sägewerk mitten im Herzen Deutschlands. Der Erfolg mit der Herstellung und dem Vertrieb verschiedenster Holzprodukte stellte sich schnell ein. Mit dem Modellsport jedoch hatte das Unternehmen damals noch wenig zu tun. Die Menschen hatten andere Sorgen und Nöte. Dieses Hobby war seinerzeit so gut wie unbekannt.

Nach 1945 änderte sich das rasant: Der Modellflug kam auf und Balsaholz war das neue Wunderholz, das dem Modellbauer bislang ungeahnte Möglichkeiten bot! Hubert Becker, der Sohn des Firmengründers, erkannte das schnell und nutzte sein Wissen im Holzgeschäft. Er importierte Balsaholz direkt aus Südamerika und verarbeitete es im heimischen Sägewerk. Aber nicht nur das Holz als solches wurde dem Modellbauer angeboten, auch erste Baukästen für Flugmodelle aus Balsaholz wurden entwickelt, hergestellt und hauptsächlich in Deutschland verkauft. Zu einer Zeit, in der Modellbau von Bauplänen und höchstens Materialsammlungen geprägt war, bedeutet das eine enorme Neuerung und Erleichterung für den Modellsportler.

Hubert Becker war es dann auch, der den Firmennamen schuf: Er setzte seinem Vater ein Denkmal und aus den ersten Silben des Namens Robert Becker wurde „robbe“. Dieser Name steht seither für Qualität und Innovation im Modellsport.

Der Modellbau entwickelte sich in den folgenden Jahren rasant weiter. Konsequent baute Hubert Becker die Position des Unternehmens in diesem wachsenden Markt weiter aus und machte „robbe" zur Marke. Ein Grundsatz wurde durch Hubert Becker geprägt und gilt seitdem bei robbe: Durch hohe Eigenfertigung und eine eigene Entwicklungsabteilung kann „robbe“ kreativ und unabhängig neue Produktideen verfolgen und verwirklichen.

In den 1950er Jahren kam es dann zu einer Revolution im Modellsport. Kleine und leichte Funkfernsteueranlagen waren nun dank der Fortschritte in der Elektronik möglich! Den Anfang nahm diese Entwicklung in den USA, daher stammt auch der auch heute noch übliche Begriff „RC“ als Abkürzung von „remote control“ gleich „ferngesteuert“. Schon bald entwickelten engagierte Tüftler und Ingenieure auch in Deutschland erstklassige Fernsteuerungen. Natürlich war auch robbe an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Sehr früh arbeitete robbe mit einem führenden deutschen Hersteller von Funkfernsteuerungen zusammen und übernahm den Vertrieb der damals bahnbrechenden „Telekont“-Fernsteuerungen.

Doch die technische Entwicklung ging mit Riesenschritten weiter. Die frühen Tip-Tip-Anlagen – diese ermöglichten nur Vollausschläge -  wurden rasch von den Proportionalanlagen verdrängt. Damit konnte der Modellsportler endlich seine Modelle richtig steuern. Zu diesem Zeitpunkt – Anfang der 1960er Jahre - begann dann auch die Zusammenarbeit mit der damals noch unbekannten Firma Futaba in Japan. Heute ist Futaba einer der größten und erfolgreichsten Hersteller hochwertiger RC-Anlagen der Spitzenklasse. Durch diese Kooperation entstanden und entstehen erstklassige RC-Produkte für den europäischen Markt. Der Gipfelpunkt dieser Entwicklung sind derzeit die FX-40 und FX-30, zweifelsfrei mit die perfektesten und zuverlässigsten 2,4GHz-Systeme.

Ein Unternehmer wie Hubert Becker gab sich mit dem Erreichten nicht zufrieden, Ideen und Visionen für die Zukunft mussten her. So übernahm 1981 die Kölner Schwarzhaupt-Gruppe robbe. Deren Finanzkraft und internationales Marketing Know-How geben robbe die Stärke, noch effizienter moderne Produkte für den engagierten Modellsportler zu entwickeln und zu vertreiben. Nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auf dem internationalen Markt.

In den 1980er Jahren boomte besonders der Bereich der RC-Hubschrauber. Robbe nahm an dieser Entwicklung aktiv teil und übernahm schließlich die Firma Schlüter, den Erfinder des ferngesteuerten Helikopters. Damit bietet robbe dem Modellsportler auch in diesem rasch wachsenden Sektor Produkte der Spitzenklasse an. Fortgesetzt wird diese Erfolgsgeschichte mit dem Vertreib der Align-Helikopter, die ihrerseits Maßstäbe setzen.

Heute, in Zeiten der globalen Märkte, verpflichtet sich robbe dem Qualitätsbegriff "Made in Germany" und bekennt sich zum Standort Deutschland. Wo immer es wirtschaftlich sinnvoll ist, produziert robbe in Deutschland. Daneben nutzt robbe die globalen Trends und Chancen und erhält dadurch auch heimische Arbeitsplätze.